Projektseminar eLearning/Gruppe 6 - Social Software I

aus JKUWiki, der freien Wissensdatenbank

Inhaltsverzeichnis

Allgemein

Was ist Social Software?

Als Soziale Software werden Software-Systeme bezeichnet, die die menschliche Kommunikation, Interaktion und Zusammenarbeit unterstützen. 2002 hat sich diese Bezeichnung in Zusammenhang mit Wikis, Weblogs, usw. durchgesetzt. Der Begriff umfasst aber auch bereits vorher existierende Dienste wie Mailinglisten, Newsgroups usw.

Den Systemen gemeinsam ist, dass sie Aufbau und Pflege Sozialer Netzwerke und von Communities unterstützen und großtenteils mittels Selbstorganisation funktionieren. (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Social_software, 2006)


"Social software enables people to rendezvous, connect or collaborate through computer-mediated communication and to form online communities." (http://en.wikipedia.org/wiki/Social_Software, 2006)


Ein Merkmal für Social Software ist auch das Personen Online-Communities bilden, entweder one to one (Email, Instant Messaging), one to many (Weblog, Webpages), many to many (Wiki)


Social Software besteht aus Kommunikations- und Interaktionswergzeugen. Die Kommunikationswerkzeuge sind üblicherweise die Datenerfassung, Speicherung und Präsentation, neben Text können auch Videos und Ton Teil der Kommunikation sein.

Interaktionswerkzeuge ermöglichen die direkte Kommunikation mit anderen Personen. Kommunikations Tools sind generell asynchron, Interaktionselemente synchron (Webtelefon, VideoChat) oder beinahe synchron (Chat). (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Social_software, 2006)


Laut einem Blogbeitrag von Jan Schmid kann Social Software folgende Zwecke für den Nutzer erfüllen:

  • Informationsmanagement: ermöglicht online verfügbare Informationen zu finden, zu bewerten und zu verwalten.
  • Identitätsmanagement: ermöglicht sich selbst (bzw. Aspekte seiner Selbst) im Internet darzustellen
  • Beziehungsmanagement: ermöglicht Kontakte zu anderen abzubilden, zu pflegen und neu zu knüpfen

(vgl. Schmidt, o.J.)


In einem Blogbeitrag von smi wir diese Definition, um sie noch klarer und abgrenzbarer zu machen, um folgende Punkte erweitert:

  • Zugang für (Teil-) Öffentlichkeiten
  • Persistenz

(vgl. Schuster, o.J)


Den schließlich ist ein wichtiger Punkt von Social Software der Soziale Aspekt und dieser ist nur gegeben wenn diese wenigsten einer Teilöffentlichkeit zugänglich ist. Auch die Persistenz, also die Dauerhaftigkeit der Information, ist ein weiterer wichtiger Aspekt, denn erst die Speicherung und Verlinkung lässt soziales Lernen zu.

Vorstellung einzelner Werkzeuge

Instant Messaging / Internet Relay Chat (IRC)

Definition

IRC ist eine Form um augenblicklich (instant) Informationen/Nachrichten über das Internet an eine Gruppe von Benutzern zu versenden (-> many-to-many Kommunikation). Die Kommunikation geschieht über so genannte Diskussionsforen, auch als Channels bezeichnet. Dennoch ist es auch möglich one-to-one Kommunikationen aufzubauen.

Diese Kommunikationsplattform wurde 1988 von Jarkko Oikarinen auf Basis früherer Systeme entwickelt. Als bekanntester Vertreter gilt das Programm „mIRC“. Durch immer höhere Bandbreiten wird der auf rein Text basierendem IRC mittlerweile von anderweitigen Kommunikationsmitteln abgelöst. (vgl. http://en.wikipedia.org/wiki/Internet_relay_chat, 2006)

Instant Messaging lässt sich in „sofortige, augenblickliche Botschaften bzw. Nachrichten“ übersetzen. Dabei kann der dahinter steckende Funktionsumfang zwischen einfacher textualer Eingabe bis hin zur Videokommunikation sehr variieren.


Beispiele zu Instant Messaging

Programme wie AOL Instant Messenger (entwickelt 1997) und der MSN Messenger (1999) von Microsoft gelten noch immer als die bedeutendsten und am weitest verbreiteten Repräsentanten für Instant Messaging, obwohl bereits eine umfangreiche Palette an Softwareangeboten besteht. Der Programmumfang setzt sich hierbei vorrangig aus Komponenten wie Chatfunktion, Peer to Peer –Beziehung, Option zum Dateiversand, Spiele und Videokommunikation zusammen. (vgl. http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_social_software, 2006)

Nicht nur auf Grund von Netzwerkexternalitäten sondern auch durch erweiterte Möglichkeiten, wie etwa das Telefonieren ins Festnetz, konnten sich in letzter Zeit Programme wie Skype, Yahoo Messenger und ICQ etablieren.


Abgrenzung zu E-Learning

Auf die eine oder andere Weise würden sich vermutlich Möglichkeiten ergeben, die genannten Programme für E-Learning zu verwenden, dennoch wird offensichtlich nur im Programm Paltalk Messenger (http://www.paltalk.com/) dies wirklich in die Praxis umsetzt. Im Folgenden wird nun auf die Möglichkeiten des Programms eingegangen.

Konkret findet die Software, aufgrund persönlicher Erkenntnisse, beim Lernen von Sprachen rege Begeisterung bei den Teilnehmern. Hierbei ist es möglich anfänglich zwischen in Kategorien eingeteilte Foren zu wählen und in weiterer Folge in Gruppen miteinander zu kommunizieren. Die Kommunikation kann einerseits rein text- andererseits auch audio-basierend geschehen. (Visuelle Übertragung wird je nach Forum angeboten)

Besonders die Umsetzung der Funktionen ist hierbei gut gelungen. Der text-basierende Teil ähnelt den anderen Programmen, es kann gleichzeitig kommuniziert werden. Die Sprachübertragung funktioniert im Gegensatz dazu immer nur einseitig, wodurch Überlagerungen vermieden werden.

Gerade in diesem Anwendungsbereich besteht hohes Potential, da es trotz synchroner Kommunikation sehr flexibel ist, Menschen weltweit miteinander verbindet und die Hemmschwelle / Angst vor Fehlern bzw. dem Versagen entscheidend mindert.


Weblog

Definition

Ein Weblog, oder einfach auch nur Blog genannt ist eine Kombination aus den Wörtern „Web“ für world wide web und „log“ für Logbuch, was soviel bedeutet wie Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist also eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält, die wie ein Tagebuch geführt werden. Neue Einträge stehen an oberster Stelle, die älteren Beiträge sind in umgekehrter chronologischer Reihenfolge nachzulesen. Die meisten Blogs setzen bei einem neuen Artikel einen oder mehrere Zentrale Server davon in Kenntnis. Dadurch zeichnet sich ein Weblog durch häufige Aktualisierungen und viele Verlinkungen aus. (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Weblog, 2006)


Beispiele für Weblogs

Mit stetigem Wachsen der „Blogsphäre“, entstehen auch immer mehr verschiedene Arten von Weblogs:

  • Weblog zur persönlichen Selbstdarstellung im Internet, dieser enthält eine Mischung aus Kommentaren, Netzfunden und Tagebuch-Eintragungen.
  • (Phlog) dienen der Veröffentlichung von Fotografien.
  • Moblogs dienen der Darstellung von Handy- und Kamerabildern.
  • Video-Blogs (kurz auch Vlog genannt) erlauben es größere Video-Sequenzen zugänglich zu machen. Dies passiert über neue Download-Technologien möglich gemacht.


Weblogs, die sich auf ein streng eingegrenztes Thema beschränken, haben sich mittlerweile auch eigene Bezeichnungen angeeignet. Dies können oftmals auch Kunstworte sein:

Für Weblogs, die inhaltlich nur auf einen mehr oder weniger scharf abgegrenztem Themenbereich eingehen, haben sich teilweise eigene Bezeichnungen etabliert:


  • Blawg, Weblawg, Lawblog für Rechtspraxis und Rechtswissenschaft (Beispiele: jurablogs.com, Weblawg)
  • Litblog: Literatur. (Beispiel: LyraBlog)
  • Watchblog: Medienkritische Betrachtung/Beobachtung von Online-/Printmedien (Beispiele: BILDblog.de, ORFblog.org)
  • Wahlblog: Wahlen im Allgemeinen bzw. spezielle Wahlen.(Beispiel: wahl.de)
  • Corporate Blog: Offizielles Blog eines Unternehmens.
  • Warblog: Blog aus oder über Krisen- und Kriegsgebiete. Bsp. Anti-War-Blog
  • Fotoblog: Blog, bei dem die Darstellung von Fotografien im Vordergrund steht.
  • Linkblog: Linksammlung in Blogform. (Eume, Linkblog)
  • Stadtteil-Blogging: Ein Blogger-Netz berichtet über einen Stadtteil.
  • Funblog: Blog mit Verweisen auf Spaß- und Humorseiten. (Photomo-Fun)

(vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Weblog, 2006)


Abgrenzung zu E-Learning

Weblogs können – richtig genutzt – das Lernen insofern verändern, dass es nicht mehr eine reine Weitergabe von kodifiziertem Wissen ist, sondern sie können Werkzeug für die Konversation und die Bedeutungsstiftung für die Lernenden sein. Sie führen zu einer neuen Lernkultur, wo viel Wert auf Kooperation, Diskussion und Sammlung von unterschiedlichen Kenntnissen und Fähigkeiten gelegt wird. Sie können zur Bildung von Lerngemeinschaften beitragen, die den einzelnen Lernenden sehr entlasten können (vgl. Stangl, o.J.).


Außerdem besteht die Möglichkeit bestimmte Diskussionen auch außerhalb des Klassen- oder Seminarraums weiterzuführen. An der Universität können Blogs sehr gut für die Dokumentation und Ergebnispräsentation der Resultate dienen. Auf diese Zusammenfassungen können andere Kursmitglieder reagieren oder gemeinsam ein Lerntagebuch führen. Oft werden auch Feedback Informationen über das Weblog veröffentlicht (vgl. Stangl, o.J.).

Webforum

Definition

Ein Webforum ist ein Diskussionsforum auf einer Webseite, in dem über einen bestimmten Themenbereich diskutiert wird. Die Kommunikation innerhalb dieses Forums funktioniert asynchron (also nicht in Echtzeit). Es können Postings hinterlassen werden, welche von interessierten Personen gelesen und beantwortet werden können. Diese Art der Kommunikation stellt eine Alternative zu den bereits älteren Medien wie Usenet, Bulletin Board System sowie Mailinglisten dar (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Webforum, 2006). .

Da man in Webforen über bestimmte Themen diskutiert, wird das Forum meist nach diesem Themenbereich benannt. Des Weiteren sind die Foren meist in Unterforen bzw. Unterthemen unterteilt.

In allen Webforen müssen sich die User registrieren. In den meisten wird dann zwischen unterschiedlichen Benutzerrollen unterschieden z.B. in Moderatoren und gewöhnliche Forennutzer.


Forensysteme können auf 2 Arten strukturiert sein:

  • „Threaded View“

Hier werden die Beziehungen zwischen den Beiträgen innerhalb eines Themas in Form einer Baums dargestellt. Somit entsteht eine hierarchische Struktur, durch die man erkennt, auf welchen Beitrag man die Antwort geschrieben hat.

  • „Flat – style“

Hier werden alle Beträge zu einem Thema in chronologischer Reihenfolge nach ihrem Erstellungsdatum aufgelistet (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Webforum, 2006).


Abgrenzung zu E – Learning

Mit Hilfe von Webforen ist es möglich Leute mit gleichem Interessen zu finden und die einem in gewissen Themenbereichen weiterhelfen können. Da Webforen nach bestimmten Themen gegliedert sind, ist es einfach Experten zu diversen Themen zu finden und durch eine Diskussion zu neuen Ansätzen, Zusatzinformationen oder Literaturtipps usw. zu kommen.

Hier sind einige Links zu diversen Webforen, geordnet nach Themen aufgelistet. Will man nun über gewisse Themenbereiche diskutieren, stellt diese Seite genügend Möglichkeiten zur Verfügung.

Dies ist ein Webforum welches in einer Vorlesung an der JKU verwendet wurde. Hier wurden Experten benannt die Fragen stellten und die anderen Studenten des Kurses mussten darüber diskutieren. Es ist sehr interessant auf diese Weise, also nicht F2F zu diskutieren. Oft nehmen an solchen Diskussionen auch ruhigere Personen teil die normal eher passiv sind, ein weiterer Vorteil ist auch, dass die Ergebnisse der Diskussion schriftlich verewigt sind und das man so jeder Zeit nachlesen kann. Ich finde hier liegt der größte Vorteil zu einer F2F Diskussion, denn oft wird viel gesagt und diskutiert und man kann sich am nächsten Tag nicht mehr erinnern. In einem Webforum kann man die Meinungen und Argumente der anderen immer wieder nachlesen.

Wiki

Definition

Das erste Wiki Wiki Web wurde von dem amerikanischen Software-Entwickler Ward Cunningham im Jahr 1995 entwickelt. Nach Wards Beschreibung ist ein Wiki : „The simplest online database that could possibly work.”(vgl. http://wiki.org/wiki.cgi?WhatIsWiki, 2006)

Der Name Wiki stammt von wikiwiki dem hawaiianischen Wort für schnell. Ein Wiki/oder Wiki Web ist vergleichbar mit einem Content Management System welches eine gemeinschaftliche Erstellung und Bearbeitung von Text und Multimedia Dokumenten ermöglicht bzw. auch organisiert.(vgl.http://de.wikipedia.org/wiki/Wiki, 2006)

Ein Wiki realisiert eine grundsätzliche Idee des World Wide Web, nämlich das Jedermann jede verfügbare Seite im Netz bearbeiten kann und so die „demokratische“ Nutzung des Netzes gefördert wird da auch nicht technisch versierte Benutzer diese Bearbeitungen durchnehmen können.(vgl.http://de.wikipedia.org/wiki/Wiki, 2006)


Das Prinzip des Wikis wurde im Bereich des Wissensmanagement entwickelt, um die Möglichkeit zu haben jederzeit auf ein bestehendes Gerüst an Wissen/Daten zurück greifen zu können, es eventuell weiterzuentwickeln und dies wieder allen beteiligten Personen zur Verfügung zu stellen. (vgl. Fuchs & Brockhorst, o.J.)


Wiki ist eine Server- Software die es den Benutzern erlaubt, ohne Einschränkung des verwendeten Browsers, neue Seiten zu gestalten, die untereinander zu verlinken und im Web zu veröffentlichen. Wiki verwendet einen einfachen Textsyntax wodurch es nicht von Nöten ist spezielle Hypertext Kenntnisse zu haben und es gibt in de Regel eine Bearbeitungsfunktion, welche sich in einem Eingabefenster öffnet, in dem der Text dann bearbeitet werden kann. Dieses Feld verfügt meist über die wichtigsten Formatierungstools.(vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Wiki, 2006)

Das zur Zeit grösste und wohl auch bekannteste Wiki ist Wikipedia welches 2001 gegründet wurde. Wikipedia ist eine Enzyklopädie in der ca. 3 Millionen Artikel zu den verschiedensten Themen vorhanden sind und welche in bis zu 100 Sprachen vorhanden sind.(vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Wiki, 2006)


Funktionen

  • Sicherheit-Umfasst eine Reihe von Funktionen, es geht darum einzelne Seiten vor dem nicht berechtigten Zugriff oder Editieren zu schützen, das kann z.B. dadurch geschen das die Rechte aufgrund von IP Adressen vergeben werden.
  • Preview- Ermöglicht eine Vorschau des erstellten Textes.
  • Historie/ Versionen / Synchronisation-Dies ermöglicht das Änderungen erkannt und gespeichert werden ,falls nötig kann auf eine ältere Version der bearbeiteten Seite zurück dekehrt werden.
  • Index-Gibt eine Übersicht der Seiten und deren interner Struktur.
  • Sprachen- Wikis erlauben die unterstützung mehrerer Sprachen.
  • Benachrichtigung via mail, dient dazu, um auf Änderungen Aufmerksam gemacht zu werden.
  • Suche- Um rasch die gewünschten Ergebnisse zu erhalten unterstützen viele Wikis eine Suchfunktion, meist sogar Volltextsuche.
  • Gleichzeitiger Zugriff- ist teilweise ein Problem, kann aber entweder durch sperren der Seite oder mittels Konfliktlösungen welche ein nachträgliche korrigieren ermöglich gelöst werden.
  • Namespaces- Dienen zur besseren Gliederung der Seiten wodurch einzelne Unterkapitel oder Unterüberschriften öfter verwendet werden können.
  • Links- Es werden interne und externe Links unterstützt.
  • Benutzerfreundlichkeit- aufgrund der immer besserer werdenden Editierhilfen ist es sehr einfach ein Wiki zu bearbeiten, besonders beliebt sind die so genannten WYSIWYG-Editoren (What You See Is What You Get.)
  • Statistiken- Es sind vielfältige Infos zu Änderungen, Autoren, Seiten und Zugriffe abrufbar.
  • Export- Wikis untertützen auch den Export der Informationen in andere Formate (pdf, html, um so eine bessere Austauscbarkeit zu ermöglichen.
  • Video-/musik und andere Dateien- Diese Dateien könne zur besseren Darstellung des Themas an das Wiki angehängt werden.

(vgl. http://www.wikimatrix.org, 2006)

Abgrenzung zu E-learning

Wikis werden im technischen Bereich für Dokumentationen Installationsanleitungen, Handbücher, FAQs, Change-Logs,...eingesetzt. Im Bereich des Projektmanagements dienen sie für die Darstellung von Projektbeschreibungen, Gesprächsprotokolle, Zeitpläne, Testergebnisse, etc. Wikis haben somit eine umfangreiche einsatzmöglichkeit und können auch für einfachere Dienste wie: Link-Sammlungen, Notitz-Block, ToDo-Listen oder aber auch als Skript einer Vorlesung verwendet werden.


Interessante Links

Auf dieser Homepage ist eine Vielzahl von Wiki Software aufgeführt. Die verschiedenen Wikis sind mit all ihren Eigenschaften und einer kurzen Beschreibung aufgelistet und können somit untereinander verglichen werden.

Hier wird kurz ein Projekt des Frauenhofer Institutes dargestellt mit einer kleinen Grafik welche das System hinter diesem Wiki erklärt.

Anwendungsbeispiele / Pilotprojekte

Paper: Pilotprojekt Förderdiagnostik-Online

URL: http://db.learnline.de/angebote/foerderdiagnostikonline/pdf/foerderdiagnostik_evaluation18-12-03.pdf


Ziel war es hier mittels eines Pilotprojektes folgende Aspekte zu beleuchten:

  • Möglichkeiten durch den Einsatz von E-Learning in der Lehrerfortbildung festzustellen
  • Fortbildungsqualität
  • In wie weit Online-Fortbildung neue methodische-didaktische und organisatorische Konzepte erfordert
  • Notwendige Unterstützungsformen im technischen Bereich


Einsatz von diversen Software-Tools: E-Mail, Paltalk, Mind Manager, Schwarzes Brett, Newsgroup, FAQ-Liste, etc.


Auszug zu Paltalk:

  • Großer Zuspruch für Audio- und Schrift-Chat-Verkehr
  • Hohe Zuverlässigkeit
  • Einsatz durch Moderatoren, aber auch in Kleingruppen
  • Einsatz bereits bei Kursbeginn -> weitere Möglichkeiten zur Kommunikation

Auszug zu Netmeeting:

  • Schrift-Chat kein Ersatz für Audiokonferenz -> zu aufwendig
  • Videokonferenzen aus technischen Gründen teilw. problematisch -> besser im Dialog


Projektseminar der Fremdsprachlichen Erwachsenenbildung

URL: http://www.uni-trier.de/~feb/elearning.htm


Ziel: Einschätzen des Nutzens des Internets zur Vermittlung von fremdsprachlichen Kenntnissen


Auszug zu Voice-Chats:

  • Teilweise hohe technische Anforderungen für Voice-Chats
  • unterschiedliche Vorkenntnisse der Teilnehmer
  • Gefahr der mangelnden thematischen Ausrichtung im Chat -> Moderation erforderlich , klare Themendefinition ( evtl. Niveaustufen)
  • Verweis auf kommerziellen Anbieter (www.netucate.com)


E-Learning Projektseminar 2

Im derzeitig stattfindenden Seminar SS06 besteht die Aufgabe, die im letzten Semester erstellten Arbeiten zum Thema E-Learning u.a. für zukünftige Veranstaltungen didaktisch aufzubereiten. Dabei kommen, nach Auswahl, folgende Tools zum Einsatz:


Weblog

URL: http://elhu.el.funpic.de/wordpress/

Die Teilnehmer entschieden sich für einen Weblog als Plattform um die Kommunikation unter den Teilnehmern zu gewährleisten bzw. auch etwaige Änderungen, Anmerkungen, Vorschläge oder Zusammenfassungen festzuhalten.


Wiki


URL: http://elearn.jku.at/wiki/index.php/Gestalten_und_Evaluieren_von_eLearning_Szenarien

Einerseits auf Grund der Tatsache, dass die bereits bestehenden Arbeiten im Wiki verfasst wurden, andererseits nach Auswahl zw. verschiedenen Tools die Wahl auf den Wiki gefallen ist, wurde dieser herangezogen. Der Wiki bietet mitunter den Vorteil gegenüber einer eigenen Homepage, dass bereits auf eine unterstützende Plattform zurückgegriffen werden kann.

Wikis allgemein


wikibooks

URL:http://en.wikibooks.org/wiki/Main_Page

Dieser Wiki zeigt eine grosse Menge an Lernunterlagen, von der Astrologoie bis hin zur Zellbiologie ist hier alles zu finden. J edoch sind manche Themen noch nicht vollständig bearbeitet, was sicher auf die noch relativ kurze Laufzeit des Wikis zurückzuführen ist.Zur besseren Gliederung der einzelen Teile wurden die zur Verfügung stehenden Textbücher in vier Teile unterteilt:

  1. Wikijunior
  2. Wikistudy
  3. Wikiversity
  4. Wikiprofessional

In diesen Teilen sind jene Bücher vorhanden, welche laut den Autoren relevant für deren Fortbildung sind, wodurch jeder Nutzer die für ihn interessante Literatur schneller finden kann.


Eclipse Wiki

URL:http://www.plog4u.de/index.php/Hauptseite

Diese Seite ist auch noch im Entstehen, jedoch sind hier nützliche Tips zum Thema Eclipse (Java) vorhanden, welche sicher für einige Studenten für IVII, von Hilfe gewesen wären. Es werden in dem Wiki die einzelnen Schritte immer genau aufgelistet, wodurch diese auch für den nicht so geübten Anwender verständlich sind. Sicher nützlich ist auch der link zum Eclipse Forum (http://www.eclipseproject.de/modules.php?name=Forums) in dem die einzelnen Themen noch etwas intensiver diskutiert werden.


Linuxwiki

URL:http://linuxwiki.de/

Dieser Wiki bietet für die Linuxgemeinschaft interessante informationen und man wird auch zu beginn animiert selbst an dem Wiki mit zu gestalten. Dies erfolgt dadurch das die Funktionen eines Wikis und die Erstellung der Beiträge gründlich erklärt wird. Zur besseren Gliederung gibt es drei Hauptteile:

  1. Wissensdatenbank:In der Wissensdatenbank ist sämtliches Wissen zu Linux gesammelt und es werden relevante Fragestellungen zum Thema Linux behandelt.
  2. Kooperation und Gruppen: Hier sind z.B. Veranstaltungen zu Linux aufgelistet, aber auch eine Group-Bildung der einzelnen User ist hier zu verfolgen.
  3. Spezielles: In diesem Bereich werden diverse Downloads oder ein Chat zur Verfügung gestellt.


world66

URL:http://www.world66.com/

World66 ist ist ein Wiki welcher als Reiseführer eingestetzt ist und es werden hier Informationen über die verschiedensten Reiseziele angeboten. Funktionieren kann world66 nur dadurch das es engagierte Reisende gibt die Infos zu ihren Urlaubsgebieten, wie Hotels, Bars, Sehenswürdigkeiten oder aber nützliche Tipps in den Wiki stellen. Ein vergleichbares Anwendungsgebiet an der Uni wären die Berichte der Studenten zu ihren Auslandsaufenthalten, welche zur Zeit nur als Hardcopy im Auslandsbüro zur Verfügung stehen. Bei world66 gibt es Zur Zeit ca 81.000 Artikel zu mehr als 23.000 Destinationen, wodurch man auch das rege Interesse der Reisenden, sich auszutauschen, sehen kann.


Weblog


URL:http://blogs.salzburg.com/ruhenderball/


Anhand dieses Weblogs der Salzburger Nachrichten zur Fußball-WM, wollen wir die wichtigen Elemente eines Webblogs analysieren. Abgesehen von der Aktualität des Themas ist bei diesem Blog auch die grafische Umsetzung sehr ansprechend und informativ gestaltet. In diesem Webblog findet man sich sehr gut bzw. einfach zurecht. Des Weiteren kann man Einträge zwischen den Weblogs austauschen, Tipps zur Fußball WM abgeben, Anregungen zum weiter lesen holen (Literaturtipps), anderen Blogs aus Salzburg testen, und einiges mehr. Auf diese Weise sind Blogs nicht nur Privatvergnügen, sondern sehr ergiebige, tagesaktuelle Informationsquellen, durch die sich Menschen, die ein gemeinsames Interesse teilen, gegenseitig auf dem Laufenden halten.


URL:http://blog.tagesschau.de/


Hier bloggen zum Beispiel drei USA-Korrespondenten der ARD seit Mitte Juli 2004 auf der Website der Tagesschau zu ihren Eindrücken der Präsidentschaftswahl in den USA und anderen Politischen Themen. Auch dieser Blog ist sehr übersichtlich und man erfährt einiges zu interessanten politischen Themen.

J-Blogs und Media Blogs lassen erwarten, dass sie journalistische Qualitätskriterien am ehesten erfüllen; sie können als eigene und neue journalistische Darstellungsform betrachtet werden.


URL:http://spindoktor.de/


Dies ist ein sehr einfach gestalteter Weblog, welcher die deutsche Version des bekannten amerikanischen Blog „Spin of the day“ (http://www.prwatch.org/spin/index.html). Dieser Blog enthält keinerlei Bilder, Kalender oder zusätzlicher Links. Ziel dieser Art von Blogs ist es kritische Öffentlichkeit herzustellen, kommerzielle Meinungen und Interessen gibt es hier nicht. Spindoktors beobachtet und berichtet täglich über PR, Propaganda und „Medien Spinning“.


URL:http://www.top100-business-blogs.de


In diesem Blog wurde eine Liste mit den wichtigsten deutsprachigen Unternehmen die Blogs führen erstellt. Dies ermöglicht den Nutzer sich relativ schnell gute Webblogs anzusehen und nebenbei noch Informationen über die Firmen zu bekommen. Dieser Blog ist sehr übersichtlich aufgebaut. Auf der rechten Seite wurden die Blogs nach Berufsgruppen eingeteilt und so kann man relativ einfach nach für sich interessanten Blogs suchen. Des Weiteren ist eine Liste mit den wichtigsten 100 Blogs vorhanden, auf Platz 1 befindet sich übrigens der Blog von Spar Markt.


URL:http://www.shopblogger.de/blog/


Da diese Seite bei den 100-buisness-blogs als Platz 1 definiert wurde, wollten wir nun untersuchen was an diesem Blog so gut ist. Er ist sehr übersichtlich gestaltet, enthält viele Bilder, Kalender, einen Shop, zusätzliche Links, ein Archiv, etc. Für den Benutzer ist es wirklich sehr einfach sich in diesem Blog zu Recht zu finden. Das Design des Blogs ist bei allen Einträgen gleich. Auch der Shop ist sehr einfach zu bedienen, und man kann dort sehr interessante Sachen erwerben (einfach mal rein schauen dann erfahrt ihr mehr).


URL:http://collabor.f4.fhtw-berlin.de


Dies ist ein Blog der von Studenten aus Berlin, Salzburg und Linz zum gemeinsamen Wissensaustausch verwendet wird. Meist werden dazu in den Lehrveranstaltungen Themen vorgegeben über welche die Studenten in diesen Blog Artikel publizieren sollen. Vor allem wenn man im Bereich E- learning zu tun hat wird man in diesem Blog interessante Artikel finden, die einem sicher weiterhelfen können. Man findet sich eigentlich auch ganz einfach zurecht, da alle Studenten kurze Zusammenfassungen veröffentlichen was genau über dieses Thema in ihren persönlichen Blog zu finden ist. Ist dann etwas Interessantes dabei schaut man einfach auf den Blog des bestimmten Studenten vorbei.


Webforen


URL:http://forum-finden.de/


Hier sind einige Links zu diversen Webforen, geordnet nach Themen aufgelistet. Will man nun über gewisse Themenbereiche diskutieren, stellt diese Seite genügend Möglichkeiten zur Verfügung. Hierbei handelt es sich um eine sehr übersichtliche Seite, welche es den Benützer sehr einfach macht interessante Foren zu finden. Diese Seite selbst stellt zwar kein Forum da, aber da es sehr viel links zu Foren enthält ist es uns wichtig diesen Link anzugeben.


URL:http://elhu.el.funpic.de/forum/index.php


Dies ist ein Webforum welches in einer Vorlesung an der JKU verwendet wurde. Hier wurden Experten benannt die Fragen stellten und die anderen Studenten des Kurses mussten darüber diskutieren. Es ist sehr interessant auf diese Weise, also nicht F2F zu diskutieren. Oft nehmen an solchen Diskussionen auch ruhigere Personen teil die normal eher passiv sind, ein weiterer Vorteil ist auch, dass die Ergebnisse der Diskussion schriftlich verewigt sind und das man so jeder Zeit nachlesen kann. Ich finde hier liegt der größte Vorteil zu einer F2F Diskussion, denn oft wird viel gesagt und diskutiert und man kann sich am nächsten Tag nicht mehr erinnern. In einem Webforum kann man die Meinungen und Argumente der anderen immer wieder nachlesen.


URL:http://www.yougend.com/board/index.php


Dies ist ein Forum für Jugendliche, in welchen man sich über die verschiedensten Themen unterhalten kann. Das Forum ist in folgende Rubriken unterteilt:


1. Bunte Suppe

2. Lernen

3. Reisen


Diese 3 Kategorien werden dann wieder in Untergruppen und nach Themenbereichen unterteilt. Dies macht das diskutieren in diesem Forum sehr einfach. Des Weiteren wird man immer über neue Einträge informiert und man kann auch sehen wer gerade online ist.


http://www.skype-forum.com/


Dies ist ein Forum für die Benützer des Internettelephonie Anbieters Skype. Hier wird über alle Neuerungen, Probleme etc. von Skype diskutiert. Auch dieses Forum ist vom Design her sehr ansprechend und ist in den selben Farben gehalten wie das Programm Skype selbst. Auch dieses Forum ist wieder nach verschiedenen Kriterien unterteilt:


1. Das deutsche Skype Forum

2. Fragen und Infos rund um Skype

3. Skype – me – Hier trifft man andere Skyper

4. off Topic


All diese Bereiche sind wieder in Unterthemen untergliedert. Auch diese Unterthemen scheinen bereits auf der Startseite auf, was es dem Benutzer erheblich vereinfacht interessante Themen zu finden. Man kann auch hier sehen wer gerade online ist und welche Beiträge in letzter Zeit gemacht wurden. Falls man Probleme mit Skype hat ist dieses Forum wirklich sehr nützlich, da man relativ schnell Antwort auf seine Fragen bekommt.

Projektberichte


Projektberichte

Literaturverzeichnis

Fuchs, U. & Brockhorst, B. (o.J.). Wiki.[On-line] Verfügbar unter http://www.wikiweise.de/wiki/Wiki, [13.4.2006]


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o.V. (2006). Compare [On-line] Verfügbar unter: http://www.wikimatrix.org [12.4.2006]


Schmidt, J. (o.J.). Social Software: Definitionsversuche. [On-line] Verfügbar unter: http://www.bamberg-gewinnt.de/wordpress/archives/426 [29.4.2006]


Schuster, M. (o.J.). Social Software - ein Definitionsversuch. [On-line] Verfügbar unter: http://smi.twoday.net/stories/1713964/ [29.4.2006]


Stangl, W. (o.J.). Weblogs, Blogs als Werkzeuge für selbstorganisiertes Lernen. [On-line] Verfügbar unter: http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LERNTECHNIK/Weblogs.shtml [25.7.2006]

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